• Das Erscheinen des Stephanus vor dem Hohen Rat

    Das Erscheinen des Stephanus vor dem Hohen Rat (Apostelgeschichte 6.12-15) um 34-35 n. Chr. wird von hellenistischen Gegnern aus der Synagoge der Freigelassenen eingeleitet. Da sie seine Weisheit nicht widerlegen können, greifen sie zu falschen Zeugen. Die Anschuldigungen betreffen den Tempel und das Gesetz und erinnern an den Prozess Jesu. Lukas zeichnet so eine bewusste Parallele zwischen dem Meister und seinem Jünger.

    Apostelgeschichte 5.27-33 (Lutherbibel 1912) :
    Und als sie sie brachten, stellten sie sie vor den Rat. Und der Hohepriester fragte sieund sprach: Haben wir euch nicht mit Ernst geboten, daß ihr nicht solltet lehren in diesem Namen? Und sehet, ihr habt Jerusalem erfüllt mit eurer Lehre und wollt dieses Menschen Blut über uns führen.Petrus aber antwortete und die Apostel und sprachen: Man muß Gott mehr gehorchen denn den Menschen.Der Gott unserer Väter hat Jesus auferweckt, welchen ihr erwürgt habt und an das Holz gehängt.Den hat Gott durch seine rechte Hand erhöht zu einem Fürsten und Heiland, zu geben Israel Buße und Vergebung der Sünden.Und wir sind seine Zeugen über diese Worte und der Heilige Geist, welchen Gott gegeben hat denen, die ihm gehorchen.Da sie das hörten, ging's ihnen durchs Herz, und dachten, sie zu töten.
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